Symposium „Imaging Re-Imaging Berlin“
im Rahmen der Retrospektive „B wie Berlin“
Samstag, 19. April 2008 von 11.00 bis 14.00 Uhr
babylon berlin:mitte, Kino 1
Eintritt frei
Das Programm der diesjährigen Retrospektive „B wie Berlin“, läßt die Besucher Berlin-Werbefilme aus 60 Jahren wie im Zeitraffer erleben. Ergänzend veranstaltet achtung berlin –new berlin film award das begleitende Symposium „Imaging Berlin“. Die im Rahmen der Retrospektive gezeigten Filme sind Bilder für die Identitätsbestimmung von Berlin als einer Stadt im Wandel. Keine andere europäische Großstadt hat in den vergangenen 60 Jahren so oft eine Veränderung in seinem Image erfahren wie Berlin und musste sich demzufolge immer wieder neu „erfinden“. Begriffe wie „Schaufenster des Westens“, „Mauerstadt“, „Das neue Berlin“ „City of Design“ „Filmstadt“ wurden Synonyme, die für Berlin stehen.
Panel 1
Wie wurde Berlin unter wechselnden politischen, sozialen und wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen beworben? Wurde das Stadtmarketing auch für politische Zwecke zweier in einer Stadt existierender Systeme genutzt? Haben die zeitgenössischen Entwicklungen in anderen Genres wie z.B. Spielfilm, Dokumentarfilm und Videoclip auch die mediale Ästhetik der Stadtwerbefilme beeinflusst? Wie wurde und wird das komplexe Image Berlins bei den unterschiedlichen Zielgruppen des Stadtmarketings vermittelt? Welche Bilder werden gewählt, um mit modernem Stadtmarketing Berlin als „Marke“ im europäischen Wettbewerb zu platzieren.
Auf dem Podium diskutieren:
Dr. Heinz Buri (Berlin Tourismus Marketing GmbH), Elmar Giglinger (Senior Vice PresidentMTV, VIVA & Comedy Central), Wolfgang Huschert (Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Film- und AV Produzenten), Roman Kuhn (Regisseur, Crossing Pictures), Dr. Hasso Spode (Willy Scharnow Institut für Tourismusforschung der FU Berlin)
Panel 2
Berlin kann Projektionsfläche für fast jeden historischen, realen oder fiktiven Ort sein. Dabei ist die Stadt auch immer Imaginationsraum für seine eigene Vergangenheit, denn Bilder von bewegenden Ereignissen der Geschichte, die um die ganze Welt gegangen sind, haben das Bild Berlins in das öffentliche Gedächtnis eingebrannt. Wie wird das „Film-Berlin“ erschaffen, das aufgrund seiner geschichtlichen Entwicklung als Stadt im Film auch Originalschauplatz seiner eigenen Geschichte ist?
Auf dem Podium diskutieren:
Wolfgang Becker (Regisseur), Klaus Große-Darrelmann (Location-Scout), Kirsten Niehuus (Geschäftsführerin medienboard berlin brandenburg GmbH), Leander Haußmann (Regisseur), angefragt
Moderation: Markus Münch, Medien- und Wirtschaftsjournalist, Autor „Drehort Berlin“
Das Symposium findet statt mit freundlicher Unterstützung der Berlin Tourismus Marketing GmbH
Die Retrospektive „B wie Berlin wird gefördert durch die DEFA-Stiftung und präsentiert in Kooperation mit dem Landesarchiv Berlin.
Das Symposiumprogramm als pdf zum Download finden sie hier

